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Pixelpark Underperformer


18.06.2001
Sal. Oppenheim

Da die Analysten von Sal. Oppenheim derzeit ein deutliches „downside risk“ für die Aktie Pixelpark (WKN 514350) sehen, stufen sie den Titel weiterhin auf Underperformer.

Sowohl die Quartalszahlen wie auch der ernüchternde Ausblick für das Gesamtjahr hätten gezeigt, dass Pixelpark noch mitten im Restrukturierungsprozess stecke und der Turnaround bei weitem noch nicht erreicht worden sei.

Vorrangiges Ziel der laufenden Restrukturierungsmaßnahmen bei Pixelpark sei neben einer massiven Kostensenkung die stärkere Marktfokussierung - sowohl auf der Produkt- wie auch auf der Kunden- und geographischen Seite. In diesem Zusammenhang erfolge eine Konzentration auf das Front-End-Geschäft, würden unprofitable Niederlassungen im In- und Ausland geschlossen, die Mitarbeiteranzahl um 25% gekürzt und Kernprozesse neu organisiert.


Aufgrund des frühen Stadiums dieser Maßnahmen erwarten die Analysten von Sal. Oppenheim erste positive Effekte auf der Kostenseite nicht vor dem 4. Quartal. Durch eine erneute Finanzspritze (Kapitalerhöhung) in Höhe von 14. Mio. Euro von Seiten des Mehrheitsaktionärs Bertelsmann sei die Liquidität mittelfristig (bis zum vom Unternehmen erwarteten break even im 4. Quartal) gesichert.

Zusätzlich zu den massiven internen Problemen habe sich auch das Marktumfeld für Pixelpark signifikant verschlechtert. Neben einem geringeren Wachstum im Markt für Internet Services hätten sich die Bedürfnisse der Kunden zugunsten anderer Wettbewerber verändert. Die Anzahl der Projekte habe deutlich abgenommen, jedoch würden die Einzelprojekte ein höheres Volumen und eine gestiegene Komplexität aufweisen. Excelente Technologieexpertise und nachgewiesene Projektmanagementfähigkeiten würden daher bei der Projektvergabe zu immer entscheidenderen Faktoren. Die Analysten würden eine noch stärkere Konkurrenz für Pixelpark aus dem Bereich der klassischen IT Beratern und Systemintegratoren erwarten.

Diese Entwicklung sei teilweise schon in den Zahlen des letzten Quartals bestätigt worden.: Aufgrund einer abermals deutlich verschlechterten Kapazitätsauslastung und deutlich gestiegenen Kosten hätten sowohl im deutschen Geschäft wie auch bei der Tochter ZLU und fast allen Auslandsgesellschaften Verluste ausgewiesen werden müssen. Aufgrund der ernüchternden Aussichten hätten die Analysten sowohl ihre Umsatz- wie auch die Gewinnschätzungen erneut herunter gesetzt und würden im laufenden Jahr lediglich ein Wachstum von 12% und ein stark negatives Ergebnis auf EBITDA Ebene erwarten.

Aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich des Erfolgs der ergriffenen Maßnahmen und einer marktbedingten Wachstumsabschwächung sehen die Analysten von Sal. Oppenheim derzeit ein deutliches „downside risk“ für die Aktie und bestätigen ihr Underperformer-Rating.




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